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Die Marien-Kapelle im Fahner Weg. vergrößern (Bild: mbe)
Marienkapelle
Am 22.08.1980 verstirbt Frau Karin Formes geb. Schöpgens, Heilpraktikerin, im Alter von 87 Jahren. In ihrem Testament vererbt sie der katholischen Kirchengemeinde Herz Jesu u.a. ein Grundstück, auf dem Frau Formes zu Lebzeiten eine kleine Holzkapelle hat errichten lassen.
Als sehr persönlicher Gebetsraum wird die Kapelle heute vor allem für Abendgebete genutzt, die vom Ökumenischen Gebetskreis - Taizé veranstaltet werden.
Informationen zu den Abendgebeten gibt es auf der Website des Ökumenischen Gebetskreises- Taizé
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Bildstock an der Weggabelung Im Aehlemaar / Odenthaler Markweg. vergrößern, Detailansicht (Bild: mbe)
Bildstock zu Ehren der Schmerzhaften Mutter Gottes
Eine Gruppe Jugendlicher unter der Leitung von Dr. Alfred Dünner errichtet 1956 diesen Bildstock unter reger Anteilnahme und Unterstützung der Pfarrgemeinde. Als Material wird "Lindlarer Bruchstein" verwendet, den die Gruppe weitgehend in Eigenleistung in den Wintermonaten 1955/56 behaut. In der Nische stellt man eine von Alfred Dünner entworfene und gestaltete Madonna auf.
In späteren Jahren wird die Figur gestohlen, so dass am 10.05.1975 im Rahmen einer abendlichen Lichtfeier eine neue Madonna geweiht wird. (mbe)
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Das Wegkreuz an der Gabelung Voiswinkeler Straße / Unterscheider Weg. vergrößern (Bild: mbe)
Wegkreuz
Das Wegkreuz wurde am Sonntag, den 3. Mai 1953 unter Teilnahme der ganzen Gemeinde von Pfarrer Joseph Wirtz eingesegnet.
Die Kirchenzeitung (?) schreibt zu dem Ereignis: "Es ist noch nicht lange her, dass man das Kreuz aus den Schulen entfernte. Dank der Initiative von Pfarrer Wirtz trug man es am letzten Sonntag hinaus in die Natur, um es als Mahnzeichen weit sichtbar mitten in das Leben zu stellen.(...) Das Kreuz, dessen Korpus handgeschnitzt ist, schmückte bisher das Grab einer in den schrecklichen Apriltagen des Jahres 1945 (vgl. Geschichte der Pfarrgemeinde) umgekommenen Mutter aus Schildgen, die inzwischen vom Kirchhof [dem Platz vor der alten Herz Jesu Kirche] in ein Familiengrab auf dem Waldfriedhof Biese umgebettet wurde. Es ist eine Stiftung. Der Sockel des Kreuzes soll baldmöglichst eine gehämmerte Rosette mit der Inschrift 'Gott ist die Liebe' und eine geschmiedete Lampe erhalten."
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Die Stele zur Erinnerung an die Jakobs-Pilger befindet sich auf der Altenberger-Dom-Straße zwischen Pfarrhaus und Herz Jesu Kirche. vergrößern (Bild: mbe)
Der Korpus wurde im Laufe der Jahre mehrfach zerstört. Der heutige Metallkorpus stammt von einem alten Grabkreuz und wurde von einem Gemeindemitglied gestiftet. (mbe)
Stele Jakobspilger
Aus allen Ländern Europas machen sich seit dem Mittelalter Pilger auf den Weg zur Grabstelle des heiligen Jakobs in Nordspanien. Einer der Wege nach Stantiago de Compostela führte auf einer alten fränkischen Straße vom Kloster Altenberg durch Schildgen zum Kloster Dünnwald.
Heute erinnert eine Stele des Landschaftsverbandes Rheinland auf der Altenberger-Dom-Straße, der modernen Hauptverkehrsader, an den alten Pilgerweg. Von der Altenberger-Dom-Straße in Schildgen führt er weiter über den Schlagbaumweg durch den Wald nach Dünnwald, markiert durch Aufkleber und kleine Schilder mit einer grafisch verfremdeten Jakobsmuschel.
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Mit dem Symbol der Jakobspilger ist auch der Pilgerweg nach Dünnwald markiert. vergrößern
Von Dünnwald führt der Jakobspilgerweg über Mühlheim zum Kölner Dom, von wo aus er sich in zwei eigenständige Routen verzweigt: über Brühl, Trier und Metz und über Köln, Aachen und Paris. Weitere Erklärungen sind auf der Inschrift der Stele vermerkt (download als PDF, 42 KB).
Mehr Informationen gibt es auf der Website der
Deutschen St. Jakobus Gesellschaft e.V Aachen
Texte: eso/mbe
Quellen: Pfarrarchiv, Landschaftsverband Rheinland
© der Website:
Katholische Kirchengemeinde Herz Jesu Schildgen