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Grundfragen unseres Glaubens

Warum glauben?

"Ich glaub' nix, und mir fehlt auch nix", sagen viele. Haben wir denn nicht auch ohne Kirche und Gott alles im Griff? Ist Glaube höchstens etwas für die Benachteiligten? Und wenn es ihnen so richtig schlecht geht, hilft dann noch der Glaube weiter? Pater Rudolf Welscher vom Oblaten-Orden hat diese Fragen zusammen mit Jugendlichen diskutiert. Die Antwort einer Jugendlichen auf die Frage nach dem Grund des Glaubens hat ihn überzeugt: "Ich glaube, dass ich nie aus dem Leben Gottes herausfallen kann." mehr

 

Bekenntnis des Glaubens

Im Glaubensbekenntnis wird der christliche Glaube kurz zusammengefasst. Im Laufe der Zeit sind verschiedene Texte entstanden, von denen zwei im Leben der Kirche eine besondere Stellung einnehmen:

Das Apostolische Glaubensbekenntnis wird auf das Bekenntnis zurückgeführt, das römische Christen bei der Taufe ablegten. Es ist in der heutigen Form seit etwa dem fünften Jahrhundert gebräuchlich und wurde durch Karl den Großen um das Jahr 800 herum offizielles Bekenntnis des Frankenreiches.

Das Nizäno-konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis, auch Großes Glaubensbekenntnis oder Credo, wird auf Deutsch oder Latein an Sonntagen, Hochfesten und anderen festlichen Gottesdiensten gesprochen. Es wurde auf den beiden ersten Ökumenischen (also gesamtkirchlichen) Konzilien in Nizäa in Kleinasien und Konstaninopel - heute Istambul - in den Jahren 325 und 381 formuliert.

 

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